Re: Schweinerei
Hallo Marcus B.,
wenn man Dein Posting intensiv liest, so sollte es wohl eine Generalabrechnung mit den GRÜNEN auf der Bühne des Pilz- Forums sein.
Man bekommt den Eindruck, dass diese grünen Leute in Dresden nach 1945 diese Stadt ein zweites Mal und diesmal systematisch- zerstören wollen.
Kehre Dresden den Rücken, bevor es zu spät ist. Es gibt auch andere deutsche Städte, in denen man studieren kann und die nicht von GRÜNEN regiert werden!
Trotzdem ein schönes WE
Gruß G.
Hallo Gottfried
Die Grünen haben uns gerade noch gefehlt! Ausgerechnet eine Partei die ihre
politischen Ansichten schneller wechselt als ein Chamäleon seine Farbe
soll helfen, die Umweltprobleme des Waldes zu lösen?
Ich bin da anderer Meinung, weil sich auch bei einer Beteiligung an der Macht
in Landtag, Kreistag oder Stadtverwaltung wahrscheinlich gar nichts ändern
würde, es gäbe höchstens ein paar Parolen mehr gegen Jäger, Angler oder
sonstige Nutzer der Natur. Ansonsten bliebe wohl alles beim alten.
Siehe Dresden: Dort regieren die Grünen praktisch mit (ohne sie hat der
FDP-OB keine Mehrheit im Stadtrat)und könnten somit die städtische Politik
im Sinne der Umwelt positiv beeinflußen. Doch was hat die Partei in dieser
Richtung bisher geleistet? Nichts, im Gegenteil: Das Einzige was die
Grünen bisher fertig brachten war, die neue Elbbrücke zu blockieren und
zugleich ein Sparpaket zu unterstützen, das größere Einschnitte beim ÖPNV
zur Folge hätte. Das Ergebnis dieser Maßnahme wäre wiederum mehr
Autoverkehr.
Eines der drängendsten Probleme der Stadt nämlich das Müllproblem (in
Dresden-Neustadt gibt es noch nicht mal genügend Abfalleimer, sodaß der
Müll z. T. auf der Straße liegt) hat die Partei dagegen bisher ignoriert,
mit der Folge das im Stadtgebiet weiterhin die wilden Müllkippen wachsen.
Wozu also eine Partei wählen, die ihre eigenen Kernbereiche scheinbar
überhaupt nicht interessieren?
Zudem scheint den Grünen der Osten ja ohnehin egal zu sein, wenn man zum
Beispiel ihre geringes Engagement bei der letzten Landtagswahl
Sachsen-Anhalt oder ihre Meinung zur Wiedervereinigung sieht.
Natürlich kann man diese Einshätzung nicht verallgemeinern, es gibt auf
kommunaler Ebene sicher viele engagierte grüne Politiker und im Westen
haben die Grünen in Puncto Umweltbewußtsein sicher einiges bewirkt.
Aber ich finde das Umweltbewußtsein nicht allein die Wahl einer Partei
entsteht (im Westen war das steigende Umweltbewußtsein schließlich Grund
für die Entstehung der Grünen und nicht umgekehrt) sondern sich als
Geisteshaltung langsam in den Köpfen der Menschen festsetzen muß. Dazu
könnte auch schon beitragen, das ertappte "Umweltsünder" endlich
auch mal mit der ganzen Härte bereits bestehender Gesetze (angeblich sind
ja bis zu 5000€ Geldstrafe möglich) bestraft werden würden und darüber
auch öffentlich in Zeitungen berichtet werden würde, damit
Umweltverschmutzung nicht mehr als Kavaliersdelikt gilt . Dabei sollte
natürlich auch nicht der Hineis auf die legalen Entsorgungsmöglichkeiten
(mit Adresse, Telefonnummer, Preisen und ev. Abholzeiten) fehlen. Dadurch
könnte man vielleicht die Einsicht bei den Leuten wecken das es besser
(und billiger) ist Müll nicht einfach so in den Wald zu kippen. Außerdem
könnte man auch entlang der Wanderwege Mülleimer aufstellen um auch im
Wald die Entsorgung von Abfall (z.B. Flaschen, Verpackungen von Proviant)
zu ermöglichen.
Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung.
Gruß
Marcus B.
Kann jemand vielleicht Erfolge grüner Politker im Osten für die Umwelt
nennen?
Würde mich mal interessieren.