Re: Schweinerei
Da hast du vollkommen recht, adi. meine kinder sind 25 und 20, und die machen sowas nicht! für alle die wirksam etwas dagegen tun möchten folgender tipp: schaut euch den müll genau an! manchmal sind die sünder auch so blöd, dass sie briefe und zeitschriften mit adressaufklebern entsorgen. und dann kann man sie an den hammelbeinen ziehen. als polizist bin ich über solche anzeigen am meisten begeistert!
gruß, heinz
halo, ihr alle, die ihr euch sehr berechtigte sorgen um unsere (um)welt
macht,
stimmt alles, was ihr vorbringt: nicht die anzusprechende gesprächsrunde, wer
macht den mist, wer beseitigt ihn usw.
weiterhelfen kann uns nur eine antwort auf die frage: was kann der einzelne
gegen diese "schweinerei" (ich stehe diesem wort etwas kritisch
gegenüber weil ich meine, schweine würden "so was" niemals
tun!)unternehmen?
die politik kann gesetze erlassen, die dann nicht greifen, weil kein herz
drinnen ist.irgendwelche aufsichtsorgane können anmahnen, wenn das kind
schon in den brunnen gefallen ist, will sagen, wenn der umweltsünder seine
umweltsünde an der umwelt schon gesündigt hat, was für den betroffenen
immer peinlich wenn nicht mehr ist. und konflikte sind in wirklichkeit nur
im konfliktfreien raum lösbar.
damit wären wir beim kernpunkt: es liegt ausschließlich daran, was der mensch
von klein auf gelernt hat, woran er "gewöhnt" ist!
nun sage um gotteswillen nicht wieder jemand "da müssen wir an die
schulen herantreten...". ich habe als lehrer und schulleiter diese
alibireaktion der gesellschaft vierzig jahre aushalten müssen. ein lehrer,
der auch nur ein wenig normaler mensch ist (und das sind wirklich die
allermeisten!), würde es nie dulden, dass eine(r) seiner schüler(innen)
mist in der umwelt ablädt. und wenn ein kind so was tut, ist es schon
reichlich spät um wirksam einzuschreiten, denn eine änderung eines
derartigen verhaltens ist ausschließlich zusammen mit dem elternhaus, das
dieses thema bislang nicht aufgegriffen oder es nicht als solches erkannt
hat, zu erreichen. dort nämlich liegen die möglichkeiten, kinder wirklich
zu formen! die paar stunden pro tag, die wir die kinder in der schule
haben, reichen meistens nicht aus, um verhaltensformen auszubilden, die im
alltäglichen leben dann ohnehin keinen wert haben oder von mancher seite
sogar als "kleinkariert" abgetan werden. über den intellekt kann
man umweltprobleme erst ab 8, 9 jahre angehen, und dann sind negative
verhaltensformen schon sehr tief eingeprägt.
lasst eure kinder am erlebnis "umwelt" schon sehr früh teilnehmen!
lehrt sie und verfallt nicht in den fehler, sie gleich zu maßregeln.und
denkt daran: unser umgehen mit unserer umwelt hat etwas mit liebe zu tun,
nicht mit schimpfen und strafen!
adi