Re: Wolfiporia cocos
Hallo Ralf,
ich habe Deinen Beitrag erst heute gelesen. Es gibt einen Artikel über
Wolfiporia (=Pachyma) cocos in der Schweizerischen Zeitschrift für
Pilzkunde (2000, Heft 1, S. 10-19, Autor: H. Clemencon).
Der Artikel behandelt die Morphologie des Pilzes (auch des
Porling-Fruchtkörpers), Verbreitung (nördliche Halbkugel, auch z.B.
Schweiz), Ökologie, Verwendung; zahlreiche Literaturhinweise. Als Einstieg
ist dieser Artikel von Prof. Clemencon wärmstens zu empfehlen.
Das Sklerotium (nicht aber der Fruchtkörper) findet in der traditionellen
asiatischen Volksmedizin breiteste Verwendung. In Europa wächst derzeit
das wissenschaftliche Interesse am Sklerotium; so wird z.B. auch in meinem
Institut nach biologisch wirksamen Inhaltsstoffen gefahndet.
Gruß
Udo
Hallo Udo!
Vielen Dank, für deine Hinweise bzgl. W. cosos. Habe wieder etwas dazu gelernt -(ich dachte z.B., es sei nur eine amerikanische Art)und werde versuchen, mir den Artikel zu besorgen.
Du sagt weiter, dass in deinem Institut nach biologischen Inhaltsstoffen im Sklerotium gesucht wird. Vielleicht könntest du einmal sagen, wie dabei im Prinzip vorgegangen wird. Natürlich ohne "Betriebsgeheimnisse" zu verraten. Und wie der Stand der Wissenschaft allgemein in Bezug auf die Suche nach nützlichen Pilzinhaltsstoffen bzw. sonstigen Anwendungsmöglichkeiten von Pilzen ist. Wird derzeit intensiv daran gearbeitet und wie wird die Aussicht auf Erfolg bewertet?
Dank und Gruß
Ralf