Re: Bericht aus Freiburg
Apropos Zinnobertäubling: Im Gerhardt steht, daß der Zinnobertäubling auf
Kalk zu finden sei. Ich bezweifle jedoch, daß dort, wo ich war, basischer
Boden auftritt.
Also habe ich entweder fehlbestimmt (was sehr gut möglich ist) oder das mit
dem Kalkboden ist doch nicht so wichtig für den Zinnobertäubling.
Hallo Martl,
über die Ökologie des Harten Zinnober-Täublings schreibt G. J. Krieglsteiner in "Die Großpilze Baden-Württembergs", Band 2: "Charakterart des Verbandes Fagion sylvaticae". Und weiter: "Auf saueren bis alkalischen (pH-Werte in Ostwürttemberg zwischen 3,8 und 8,5), vorzugsweise neutralen (pH 5,5 - 6,5) flach bis mittelgründigen, mäßig trockenen bis frischen, ausreichend bis gut mit Basen versorgten, nur geringfügig nährstoffhaltigen, humosen Braunlehm-Rendzinen sowie auf Braun- und Parabraunerden unterschiedlicher Zusammensetzung und Reifestadien über Bunt- und Keupersandsteinen, Graniten und Gneisen, Basalten, Mergeln sowie Muschel-, Jura- und Moränenkalken."
"Symbionten (Mykorrhiza): In erster Linie Rotbuche."
Wuchs dein Zinnober-Täubling bei Buche?
Grüße nach Freiburg
Karl