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Täublinge

Martl, (vor 8852 Tagen) 796 Beiträge @ Karl Keck

Danke Karl!

Ja, ich bin meistens in Buchen-Fichten-Tannen-Mischwäldern unterwegs.
Auf die Idee, in G. J. Krieglsteiner "Die Großpilze Baden-Württembergs" nachzuschauen, hätte ich auch selbst kommen können.

Ich habe vor, mich dieses Jahr ein bißchen intensiver mit den Täublingen zu beschäftigen. Zumindest aus der Perspektive des Mykophagen *ggg*. Ohne Mikroskop ist das wahrscheinlich auch nicht anders möglich, oder?

Welche Kandidaten wären denn aus küchentechnischer Sicht am ehesten zu emfehlen?
Ich dachte an Speisetäubling (R. vesca), Wieseltäubling (R. mustelina) und Frauentäubling (R. cyanoxantha).

So jetzt geh ich auf Pirsch, nehm mir aber zur Not einen Schwimmreifen mit.

Liebe Grüße,
Martl

Hallo Martl,
über die Ökologie des Harten Zinnober-Täublings schreibt G. J. Krieglsteiner
in "Die Großpilze Baden-Württembergs", Band 2:
"Charakterart des Verbandes Fagion sylvaticae". Und weiter:
"Auf saueren bis alkalischen (pH-Werte in Ostwürttemberg zwischen 3,8
und 8,5), vorzugsweise neutralen (pH 5,5 - 6,5) flach bis mittelgründigen,
mäßig trockenen bis frischen, ausreichend bis gut mit Basen versorgten,
nur geringfügig nährstoffhaltigen, humosen Braunlehm-Rendzinen sowie auf
Braun- und Parabraunerden unterschiedlicher Zusammensetzung und
Reifestadien über Bunt- und Keupersandsteinen, Graniten und Gneisen,
Basalten, Mergeln sowie Muschel-, Jura- und Moränenkalken."
"Symbionten (Mykorrhiza): In erster Linie Rotbuche."
Wuchs dein Zinnober-Täubling bei Buche?
Grüße nach Freiburg
Karl

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