Re: "pilzmikroskopie"von bruno erb und weitere fra
hallo wolfgang,
danke für deine hinweise, hat mich womöglich vor einem fehlkauf gerettet.
das biolam lmk hab ich bei einem anbieter als neuware für 219 euro gefundenhttp://www.burkhards-shop.de/electronik/index.htm?d_5725000_Bresser_Biolam_LMK279.htm
aber wie du meinst, offenbar nicht geeignet. allerdings suche ich schon ein
monookulares, weil ich auf einem auge fast nix seh, und mir so alle
stereoeffekte flöten gehen.
ich werd mir die seite die du nennst mal ansehen, sind sicher wertvolle
hinweise dort.
ich suche schon ein mikroskop, mit dem man richtig arbeiten kann. welches
benutzt denn du, falls du....
danke für dein angebot mit dem erb/mattheis, hab da aber schon jemanden, bei
dem ich das kopieren könnte.
betreff mikroskopieren lernen mache ich ggf. im september in königsbrunn den
pilzsachverständigenkurs, da werden mikroskopierkenntnisse ebenso gelehrt.
aber nochmal vielen dank!
viele grüße
martin
Hallo Martin,
ich selbst habe ein Olympus-Mikroskop mit fast allen Extras, das den Wert eines Kleinwagens hat. Sowas braucht man aber nicht wirklich.
In der Regel ist man mit einem der Markenhersteller (Top-End: Zeiss, Olympus, Leitz,... Mittelfeld: Hund, Askania... ) gut bedient, denn man will ja noch in 20 Jahren Ersatzteile kaufen.
Essenziell sind ein 100x/1.25 Ölimmersionsobjektiv, ein 40x/0.65 Durchlichtobjektiv, ein Messokular und eine gute, geregelte Beleuchtung.
Phasenkontrast ist ein ziemlich teures Extra, das man bei Pilzen mehr wegen der Bequemlichkeit als wegen des Erkenntnisgewinns einsetzt.
Wenn irgendwann eine Digitalkamera als Aufsatz folgen soll, ist die modernere "Unendlich-Optik" vorzuziehen.
Wolfgang
