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Re: Fragen zum Pilzvorkommen...

Andreas ⌂, (vor 8560 Tagen) @ josy

Hallo,

also der Sommersteinpilz wächst definitiv auch unter Rotbuchen, allerdings
war ich unter Eichen stets deutlich erfolgreicher. Unter Rotbuchen fand
ich seltsamerweise immer nur "kapitale" Einzelexemplare und kaum
einmal mehr als drei Fruchtkörper auf einmal! Keine Ahnung warum. Geht es
hier den anderen Teilnehmern genauso?

Kann ich von meinen Funden her nicht behaupten, es gab keine Unterschiede in der Fruchtkörpergröße.

Zudem scheint der Sommersteinpilz in den Monaten Mai bis Juli wie bereits
erwähnt grasige Stellen ohne Unterbewuchs (z.B. Blaubeersträucher), an
Lichtungen, Waldrändern, Weiherdämmen und Seeufern zu bevorzugen. M.E.
wegen der dort höheren Luftfeuchtigkeit.

Ich denke, dass man die Art (wie auch andere Röhrlinge, Täublinge etc.) gerne an Waldrändern, Böschungen oder unter Solitärbäumen findet, weil dort das Regenwasser von den Bäumen abtropft und deshalb an solchen Stellen deutlich höhere Nierderschlagsmengen sein müßten. Im Wald bleibt es oft völlig trocken, während Weg- und Waldränder erstens Regen direkt abbekommen und zweitens von den Bäumen her nachtropft.

Ab Ende Juli/August bis Oktober finde ich den Sommersteinpilz aber auch
mitten im Wald

Das ist allgemein zu beobachten, zumindest was Mykorrhizaplze angeht: Die Pilzsaison beginnt AUßERHALB des Waldes an offeneren Stellen (Parks, Gärten, Wald- und Wegränder, sehr lichte Baumbestände) und zwar im Laubwald und zieht erst ab späteren Sommer ins Waldesinnere hinein und endet IM Wald und dort in den Nadelwäldern (Ausnhame sind Moorwälder, wo auch schon recht früh Pilze zu finden sind).

insbesondere auf mit Eichen gesäumten Waldwegen und ganz
besonders in "jungen" Eichenschonungen, häufig auch zusammen mit
Eichenrotkappen!

Eichenrotkappen sind meiner Meinung nach ebenfalls Säurezeiger .....

Beste Grüße
Andreas

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