Re: Porlings-Show - Teil 3, von Kazuya
HALLO,
wieder einmal tolle Aufnahmen.
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Zu HAPALOPILUS NIDULANS wäre (sofern man zufällig eine Lauge (z.B KOH)zur Hand hat) noch über eine interessante Farbreaktion zu berichten: Per Pilz verfärbt sich beim Betupfen mit Lauge lebhaft violett.
- Und was den Namen angeht: Der wurde umgetauft in H. rutilans. Nach Prio-Prinzip verständlich:
-- H. rutilans(Pers.1798: Fr. 1821) Karsten 1899
vs.
-- H. nidulans (Fr. 1821) Karsten
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Zu HETEROBASIDIUM ANNOSUM
Nach BW-Atlas in Europa der einzige Vertreter der nicht monotypischen Gattung. Denn weltweit gibt es noch eine weitere Art.
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Zum Schwefelporling (Laetiporus sulphureus).
- Trotz der Größe (kann durchaus auch bis zu 50 cm werden) nur einjährig.
- Die Art bevorzugt Laubbäume (Eiche, Weide, Apfel-, Birn-, Pflaumenbaum, Robinie, Pappel u. a.); nach JAHN (1979) wächst der Pilz in den Alpen, sowie in der nördlichen Nadelwaldzone Osteuropas und Sibiriens häufig an Lärchen (Larix), weniger häufig an Fichte (Picea).
Als mit weitem Abstand häufigster Wirt wird Eiche (Quercus) angegeben. G. J. KRIEGLSTEINER (tel. 29.11.92) teilte mir folgendes mit:
- Nur alte Eichen werden infiziert, der überwiegende Anteil der Fundmeldungen stammt von Stümpfen. Betrachtet man nur die Fruchtkörperbildung an lebenden Bäumen, so wird Quercus durch Apfel-, Birnbaum, Weide u. a. (die bereits in mittlerem Alter infiziert werden) von der Spitzenposition verdrängt.
Viele Grüße
Gerd