Re: schwefelporling an pflaume?
Hallo Gerd,
Zitat: "schwefelporling an pflaume - aber klar!", bin ich auch
ruhig.
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Ob Du beruhigt sein kannst ?
ich glaub, du denkst nicht weit genug
. Hier gehts wohl um die Frage ob essbar oder nicht
, junge Schwefelporlinge sollen sehr schmackhaft sein und mit unserem Riesenporlingsessen ist Simon wohl auf den Geschmack gekommen
.
Soweit ich mich erinnern kann gibts Schwefelporlinge auch oft an Obstbäumen (selber aber leider noch nicht gefunden), dieses Frühjahr (?) gabs da mal ne Diskussion dazu, such mal im Archiv nach, Simon.
Wegen der Lauge, solltest du gerade keine Kalilauge zur Hand haben Simon, dann tuts auch richtige Seifenlauge (nicht so ne pH-neutrale Waschemulsion oder so ne Seife mit "Feuchtigkeitscreme"
) für die Farbreaktion, um den zimtfarbenen Weichporling (potentiell tödlich giftig!) auszuschließen.
Die Art erzeugt eine nicht sehr intensive Braunfäule im Kernholz, anfangs als
Wund und Schwächeparasit (Saproparasit) an lebenden, geschwächten Bäumen
und lebt nach deren Absterben oder Fällen agressiv als Saprobiont am
Stumpf und im Stamm weiter. Bei Funden an Stümpfen kann davon ausgegangen
werden, daß sich der Pilz bereits im noch lebenden Baum etabliert hatte,
da Schwächeparasiten totes Holz in der Regel nicht infizieren können.
Die Pflaume wird wohl nicht mehr lange leben, das ist wohl die schlechte Nachricht.
Liebe Grüße
Birgit