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Re: Pilze und Ethik...

josh, (vor 8429 Tagen) 27 Beiträge @ Mison

Hallo Simon,

ja, genau. abgesehen von sehr wenigen, haben wir beinahe alle unser Pilzwissen von irgendjemandem anders. da ist auch nichts schlimm daran. Fast alles, alles, was wir wissen, haben wir von anderen gelernt. Wäre sonst ganz schön unpraktisch, wenn jeder wirklich jedesmal vom nichts aus anfangen müßte! ;-)

Es is vielleicht eine Frage des Wie-leicht-machens, oder eben des Scheinemachens. Hast Du "Zen in der Kunst des Bogenschiessens" gelesen? Die Zen-Meister lassen Dich auch ganz lange schwitzen und Sachen falsch machen. Erst dann schmeissen sie Dir den "Rettungsring", den du ohne den Zweifel nicht hättest annehmen können.

-j

hallo josh,
das klingt doch ganz gut, wenn er die pilzchen weggeschmissen hat.
und auf deine frage: ja, absolut FÜR aktives einschreiten. das bild vom
steinigen weg gefällt mir zwar auch gut - nicht nur als bild, sondern auch
als methode - aber gerade bei pilzen wäre doch jeder ohne fremde hilfe als
einstieg (und nach meiner erfahrung ist fremde hilfe auch danach immer mal
wieder hilfreich oder vonnöten) aufgeschmissen, und insofern sollte man
auch die resoluten "Alleine!"-vertreter bei gelegenheit auf
gefahren aufmerksam machen. wie gesagt: bei dem einen oder anderen
zeitgenossen vielleicht ohne hoffnung auf erfolg.
simon

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