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Re: Geschmacksproben

Huperzia ⌂, (vor 8424 Tagen) 2.287 Beiträge @ Felix (415m, SO-Bayern)

Servus!
ist zwar eine etwas heikle Frage, aber inwieweit sind Geschmacksproben
erlaubt?
bisher wende ich diese Bestimmungsmethode nur bei Taeublingen und unbekannten
Roehrlingen (ohne rote Roehren) an.
wie siehts denn mit den Milchlingen/Reizgern aus? Ist hier eine ´winzig
kleine Kostprobe gestattet?
interessant waeren auch die Schwefelkopefe. Jemand schon Erfahrungen damit
gemacht oder ist dies zu gefaehrlich?

Hallo Felix,

Bis auf die einschlägigen Giftpilze (Knolli, Pantherpilz oder Rauhkopf),wo eine Probe eh nicht zur Bestimmung nötig ist, probiere ich eigentlich alles, wo´s sein muß. Grüne Schwefelköpfe kann man ruhig auch mal verschlucken - schmeckt nur etwas eklig. Gifthäublinge (wenn marginata eindeutig schon voridentifiziert!) versuch ich auch zu vermeiden -aber Häublinge muß man eben allgemein doch hin und wieder probieren - auch der Gifthäubling ist dann mal dabei - den verschluck ich dann aber nicht!

....heute gab´s als Kostprobe einen unbestimmten Helmling und einen Dachpilz
:-).

Milchlinge muß man sicher manchmal probieren - sinnvoll, wenn man wissen will, ob er eßbar ist! Hier gilt dieselbe Regel wie bei Täublingen.

Viele Grüße,

Tanja

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