Re: Ein Versuch wert ...
Hallo Harald Andres,
Was mich noch interessiert: Ich selbst habe derzeit nur tiefgefrorene
Schwefelköpfe, keine getrockneten. Meinst Du, dass auch die gefrorenen
eine Chance haben, sich geschmacklich noch bemerkbar zu machen? Oder
sollte man wirklich bei Getrockneten bleiben?
hallo, Rainer
nein, gefrorene kommen sehr gut. Schwefelköpfe sind auch nicht matschig beim Auftauen, sondern behalten ihre Konsistenz.
Generell: getrocknete sind einfach etwas intensiver.
Hast Du frische Rote Beete
genommen, oder welche aus dem Glas?
unter allen Umständen frische! Hier in der Schweiz gibt es so vorgekochte, geschälte, vakuumverpackt etwas abartig aussehende Knollen in Plastik. Das ist nicht brauchbar, denn das Fleisch braucht seine Kochzeit.
Pikantes Detail: ich mag an sich gar keine Rote Beete! Die Herausforderung bei dem Rezept war, sie so zu kochen, dass sie auch mir schmeckt...
Und was für ein Stück Fleisch? (Ich
vermute mal, dass es bei der Kochzeit nicht gross drauf ankommt - da
sowieso alles "kurz und klein" gekocht wird
nein, also kurz und klein kochen würde ich das Fleisch nicht. Nur mürbe, dass es grad anstalten macht, auseinanderzufallen. Betonung auf Anstalten. Wir nehmen es genau dann vom Herd. In der Schweiz nennen wir diese Rindsstücke Voressen. Darf leicht durchzogen sein. Nimm das Fleisch, dass dir ein guter Metzger für Gulasch emfehlen würde.
Also, ich bin mal gespannt, wie das schmeckt ...
Grüsse aus Aachen,
Rainer.
auch liebe Grüsse, Harald Andres
PS: Das mit dem "metallischen" Nachgeschmack habe ich übrigens nie
so empfunden. Wo sammelst Du Deine Pilze - auf einen ehemaligen
Bergwerksgelände?
jeder empfindet so Geschmäcker und Gerüche anders...
