Re: Fragen zum Thema Morcheln
Hi ajuga,
Ich höre immer wieder, dass man für eine Spitzmorchel immer auch Nadelbäume
in der Nähe braucht. Auch die Mulcheln wachsen ja hauptsächlich auf
Rindenmulch von Nadelbäumen (auch von Kiefern!).
Was ist dran? Du schreibst, Spitzmorcheln würden auch unter Eschen und
Pappeln wachsen - ganz ohne Fichte oder Kiefer?
Ich hab bisher noch keine Spitzmorcheln gefunden, wos gar keine Fichte in der Nähe gab (aber ich hab nicht viel Erfahrung), bei einer Stelle meinte Christoph allerdings, daß diese Spitzmorcheln an den Eschen dranhingen, allerdings waren die Spitzmorcheln im Vorjahr dort gehäuft an den Wurzeln einer gefällten Fichte zu finden. Käppchenmorcheln gibts hier weniger als Speise- oder Spitzmorcheln, da kann ich keine Aussage dazu machen. elfi weiß dazu sicher mehr.
Hier in Jena und Umgebung haben wir auf jedenfall Muschelkalk als Untergrund.
Auf den Platten und an den Hängen rund um das Saaletal wachsen
hauptsächlich die Gemeine Kiefer und die Schwarzkiefer - jedoch kaum
Fichten. Erst einmal habe ich hier eine Spitzmorchel in freier Wildbahn
gefunden. Dieses Exemplar war mehr als 10 cm hoch.
Ich werde es einfach weiter versuchen...
Na das ist doch schon mal was, wo einmal eine Spitzmorchel stand, könnte vielleicht in den Folgejahren wieder was in der Umgebung kommen. Achte mal auf gefällte Fichtenstümpfe (die müssen scheinbar noch relativ frisch sein, aber älter als 1 Jahr).
Woher weißt du, daß Spitzmorcheln auch auf RIndenmulch von Kiefern wachsen können?
freundliche Grüße
Birgit