Re: Nee
Hallo Andreas und Matze,
Amanita ceciliae und Amanita submembranacea waren auch meine beiden Favoriten.
Amanita ceciliae fiel bei mir durch, weil er (lt. Gerhardt) im Laubwald unter Buchen und Eichen vorkommt, dazu auf Kalk, Lehm oder Ton. Es war ein sandiger Boden und es standen zwei Kiefern in unmittelbarer Umgebung und etwas weiter entfernt noch Fichten. Keine Buche oder Eiche.
Amanita submembranacea fiel durch, weil er (lt. Gerhardt) erst ab August im Gebirgs-Nadelwald unter Fichten wächst. Hutgröße 5-12 cm. Der gemessene Hutdurchmesser betrug 13-14 cm und es ist erst Anfang Juni, der Pilz wuchs also schon Ende Mai. Trotzdem kam der mir aber auch wahrscheinlicher vor, als obiger.
Ein Mikroskop besitze ich leider noch nicht (bis auf ein nutzloses Schülermikroskop), vielen Dank aber für Eure Hinweise.
Schönen Tag noch
Thomas
Hallo Thomas und Matze,
sorry, aber das glaube ich nicht. Die Volva bei A. ceciliae ist sehr brüchig,
eher flockig und außerdem grau. Dein Pilz hat eine relativ beständige,
zumindest außen weiße Volva, kann folglich nur etwas anderes sein. Dass
ein paar Hüllreste auf dem Hut sind, läßt zwar optisch an A. ceciliae
denken, doch kann das bei praktisch allen anderen Arten auch mal
vorkommen.
Aufgrund der Hutfarbe und der Volva würde ich am ehesten auf den Grauhäutigen
Scheidenstreifling (= Amanita submembranacea) tippen, doch müßte man um
sicher zu gehen die Volva und die Sporen mikroskopisch untersuchen,
vermutlich auch die Schnallenverhältnisse und die Struktur des
Subhymeniums.
beste Grüße,
Andreas