Re: Nee
Hallo Andreas und Matze,
Amanita ceciliae und Amanita submembranacea waren auch meine beiden
Favoriten.
Amanita ceciliae fiel bei mir durch, weil er (lt. Gerhardt) im Laubwald unter
Buchen und Eichen vorkommt, dazu auf Kalk, Lehm oder Ton. Es war ein
sandiger Boden und es standen zwei Kiefern in unmittelbarer Umgebung und
etwas weiter entfernt noch Fichten. Keine Buche oder Eiche.
Amanita submembranacea fiel durch, weil er (lt. Gerhardt) erst ab August im
Gebirgs-Nadelwald unter Fichten wächst. Hutgröße 5-12 cm. Der gemessene
Hutdurchmesser betrug 13-14 cm und es ist erst Anfang Juni, der Pilz wuchs
also schon Ende Mai. Trotzdem kam der mir aber auch wahrscheinlicher vor,
als obiger.
Ein Mikroskop besitze ich leider noch nicht (bis auf ein nutzloses
Schülermikroskop), vielen Dank aber für Eure Hinweise.
Schönen Tag noch
Thomas
Hallo Thomas,
In der Ba.-Wü.-Flora sind für Baden-Württemberg Funde ab Juni (5) - Juli (11) bis November (4) angegeben.
Mykorrhizapartner vor allem Fichte (88), dann Tanne (10) und erstaunlicherweise auch Laubbäume: Birke (6), Buche (3), Eiche (3). Dazu der Hinweis: "In Nachbarländern wird Symbiose auch mit Pinus [...] berichtet".
Die Laubwaldfunde (zumindest Buche und Eiche) finde ich doch recht zweifelhaft. Es gibt meiner Meinung nach noch eine (unbeschriebene?) Art die zwischen A. submembranacea und A. battarae vermittelt und im Laubwald auf besseren (lehmigen) Böden wächst, vielleicht wärmeliebend. Das könnte möglicherweise die "echte" Amanita umbrinolutea sein.
Beste Grüße,
Andreas