Ich will nix verharmlosen, aber…
Moin Birgit,
Halbwertszeit bleibt Halbwertszeit, da gibt es keine halben Sachen
Aber das Cäsium verschwindet tatsächlich langsam, nämlich von der Erdoberfläche und damit aus dem EInzugsbereich von Pilzen und Pflanzen. Es wird mit dem Wasser in tiefere Bodenschichten geschwemmt. Das geschieht natürlich, abhängig von der Bodenart, unterschiedlich schnell: Lehmboden, in dem Tonteilchen Chelatkomplexe mit den Metallen bilden, hält das Element länger als Sandboden.
Wenn man nun über Atomenergie und Endlagerung nachdenkt, wo die
Halbwertszeiten der beteiligten Stoffe bis zu 10 Milliarden Jahre
betragen, wird man erst recht nachdenklich... oder?
Richtig!
Grüsslis
Thomas