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Re: Gifthäubling und Hallimasch

Ewald, (vor 9585 Tagen) 69 Beiträge @ interhias

Heute ist Experimentiertag. Grad eben hab ich zum ersten Mal Stockschwämmchen
verkostet, in der Suppe. Wirklich lecker. Solltet ihr morgen nichts mehr
von mir hören, dann waren's Gifthäublinge, tja ...
Hallimasch wollte ich eigentlich auch zum ersten Mal verwenden, aber ich
hab's dann doch gelassen, weil ich die schuppigen Büschelpilze, auf die
ich heute stieß, nicht einwandfrei identifizieren konnte. Zwar entsprachen
sie von Bild und Beschreibung her sehr genau dem Hallimasch, allerdings
mit zwei kleinen Fehlern: Die Hutränder waren leicht aber deutlich gerieft
und die Fruchtkörper um einiges zu klein, nur so 3 - 4 cm im
Hutdurchmesser. Gibt es so kleine Hallimasch?
Ansonsten wachsen die Schwammerln bei dem Soachwetter nicht übel hier im Raum
München. Auffallend ist, daß einige Arten fast einen Monat früher wachsen
als sonst. Zum Bleistift gibt es schon seit vorletzter Woche
Rötelritterlinge und massenhaft Reizker.
Hoffentlich bis bald.
Interhias

Servus!!
Erstens mal: Der Gifthäubling verursacht selten tödliche Vergiftungen, auch wenn er Amanitine (also die Gifte vom Knollenblätterpilz drin hat), weil der halt sakrisch klein iss! Zweitens: Diesen Gifthäubling kann man, sag ich mal, sakrisch leicht von dem Hallimasch und dem Stockschwammerl unterscheiden, weil er nach Mehl riecht und keinen schuppigen Stingl hat!!

Dann haberderi
Ewald!

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