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Re: Hebelomasalat

Helmut, (vor 8029 Tagen) 717 Beiträge @ pilzmel

Servus Pilzmel,

Hebeloma ist natürlich keine einfache Gattung und H. mesophaeum dazu noch vielgestaltig. Eine zusammenfassende Gattungsmonographie gibt es m. W. bisher auch nicht. Aber nicht Kollektionen, die einen helleren Rand haben, gehören deshalb automatisch zu H. mesophaeum. Vergleiche doch einfach nicht nur die Sporen, sondern auch die Cheilozystiden. Stimmen auch diese in Größe und Form überein, dürfte es sich um die selbe Art handeln. Wenn nicht, weißt Du zumindest, dass es eine andere Art ist.

In meinem Archiv ruhen etliche Kollektionen, die gut dokumentiert sind, aber noch keinen Namen haben. Kommt Zeit, kommt Wissen.

Gruß

Helmut

Hallo Pilzfreunde!
Nicht Neues aus der Provinz. Seit Beginn der theoretisch besten Saison nur
Wüste. Auch gut. So habe ich Zeit, täglich vor meiner privaten Hebeloma
-Sammlung zu meditieren. In erster Linie natürlich mesophaeum , der in
Menge um meine Koniferen und bei Nachbars um eine Birke fruktifiziert.
Etwas abseits gibt es noch eine - wie ich glaube - andere Art, deren Namen
ich aber für mich behalte (größere, abweichend geformte Sporen). Nun haben
sich aber mesophaeum und Art X einander angenähert.

Oben: H. mesophaeum , leicht wettergeschädigt, mit den
"milchkaffeebraunen" Lamellen. Unten Exemplare, die durch einen
dunkel rotbraunen Hut, scharf begrenzten und schmalen Velumrest und nicht
oder zumindest nicht deutlich erkennbar bräunenden Stiel auffallen. Die
Sporen könnten nun allerdings gut zu mesophaeum passen (ich warte noch
den Abwurf ab). Besonders irritierend sind die etwas dicklicheren Lamellen
mit häufigen Gabelungen (in beide Richtungen) und andeutungsweisen
Anastomosen. Davon habe ich noch nie etwas gehört.
Kann sich jemand einen Vers darauf machen?
Beste Grüße! pm.

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