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Re: Standort von B. junquilleus

Jürgen, (vor 7929 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,
Es kann auch einfach an der bevorzugten Jagdgründen liegen. Vielleicht hast
Du auch mehr saure Buchenwälder, die in meinen Jagdgebieten gegenüber
bodensauren Fichten-Tannenwäldern deutlich zurückblieben.

Denke ich eher nicht, denn ich war auch viel in Fichtenforsten unterwegs. Und wie gesagt, da gibt es auch noch die besagten Literaturstellen, angefangen von Kallenbach bis in die Jetztzeit (z. B. Lammoy & Estades 2001).

Die f. discolor halte ich bei B. erythropus für falsch angewandt. Discolor wurde aus einem wärmeliebenden, wenn auch sauren Eichenwald beschrieben und gehört meiner Meinung nach zu B. queletii!

Exakt, im Moment gibt es zwei Interpretationen von discolor Quél.:
- ss. ALESSIO als gelbe Varietät/Form von B. queletii (die korrekte)
- ss. DERMEK als gelbe/orangeporige Unterart ( ich meine auch: allenfalls Form, da ich keine Unterschiede hinsichtl. Areal oder Ökologie zur Leitart zu erkennen vermag) von B. erythropus.
Bei Lannoy & Estades (2001) werden beide Taxa aufgeführt, wobei auch gesagt wird, dass zumindest eins von beiden umbenannt werden müsste, um Konfusion zu vermeiden. Das ist m. W. im Falle von erythropus ssp. (besser: fo.) discolor noch nicht passiert, deswegen verwende ich den Namen noch.

Hier noch zwei Bilder, die jeweils junquilleus und erythropus aus demselben Fundgebiet (mit denselben Wuchsbedingungen hinsichtlich Lichteinfall, Streuauflage, Bodenbeschaffenheit) zeigen:

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Grüße, Jürgen

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