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Re: Champignons und Knollenblätterpilze

Christoph G, (vor 7732 Tagen) 2.778 Beiträge @ Neu-Ostwestfale

Hallo Wolfgang,

das mit der angeblichen Mutation der Knollis zu nicht Knollis halt ich fuer kompletten Bloedsinn, und in Deinem geschilderten Fall, als einen verstaendlichen Versuch der Betroffenen das schreckliche Ereignis als etwas schicksalhaftes darzustellen, an dem niemand Schuld traegt.

LG Christoph

Hallo zusammen,
ein Ereignis vor "Jahrzehnten" hat sich in mein Gehirn eingebrannt.
Die Großeltern eines sehr guten Freundes leben in Bayern in einer kleinen
Gemeinde, wo das Pilze suchen bei vielen Familien über Generation üblich
ist. In einem Jahr kam es bei drei Familien (es soll sich um Pilzesammler
mit langjährigen Erfahrungen handeln) zu insgesamt sieben Todesfällen.
Allesamt ausgelöst durch Knollenblätterpilze, denen durch eine Mutation
die "Knolle" gefehlt haben soll (ohne Gewähr!,ist zumindestens
mit so berichtet worden..und zum Nachfragen war ich damals zu jung).
...seitdem ist der Waldchampignon für mich Tabu, obwohl ich mir einbilde
diesen eindeutig bestimmen zu können.
Dass es drei (!) Familien erwischt hat, die auch noch alle eine familiäre
Tradition im Pilzesammeln vorweisen konnten (bzgl. der Bezeichnung
"Pilzexperte" bin ich etwas vorsichtig geworden) hat mich doch
etwas nachdenklich gestimmt. Alle anderen mir bekannten Fälle hatten beim
genaueren Nachfragen in der Regel etwas mit Leichtsinn/Unkenntnis zu tun.
Ansonsten ist das einzige Malheur, dass ich von Seiten -nach Selbstdefinition
erfahrender- Pilzsucher gehört haben der Verzehr bzw. dann Nicht-Verzehr
von Gallenröhrlingen.
Gruß
Wolfgang

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