Pilze Pilze Forum
Erweitert

Re: Frage bzgl. Maronen-Phänotyp

Dedimyk, (vor 7732 Tagen) 1.693 Beiträge @ Neu-Ostwestfale

Hallo Wolfgang,

mir sind aus ferner Vergangenheit Untersuchungen bekannt, die eine Trennung des Maronenröhrlings Xerocomus badius in eine sogenannte helle "glitschige" Unterart mit Standort in Heidel,- und Preißelbeeren in lichten Wäldern, sowie dunkle, festfleischige Unterart mit Standort unter Nadelbäumen in der Streu, beinhaltete.
Da aber die Grenzen fließend waren, ließ man das wieder fallen und die Marone blieb beim X.badius.
Aber für eine grobe Klärung Deiner Frage kann das so gewertet werden.

Herzlichen Gruß Detlef

Hallo*,
seit Jahren rätsele ich über die Frage, nach welchen Kriterien sich der
Phänotyp des Maronenröhrlings manifestiert.
Phänotyp 1: "Knacki" :dicker Stiel, dunkelbraune Kappe, Fleisch
trocken und fest
Phänotyp 2: "Glipschi". dünnerer Stiel, hellbraune Kappe, die bei
nassem Wetter häufig etwas glipschig ist. Fleisch etwas wässriger als beim
"Knacki".
Üblicherweise ist "Glipschi" an feuchteren Standorten zu finden.
Stellenweise habe ich beide ausgeprägten Phänotypen in Eintracht am
gleichen Standort erlebt.
Meine bisherigen Theorien (Feuchtigkeit/Baumbestand des Standortes)
sind nach eingehender Überprüfung wieder alle zu den Akten gelegt worden.
Habt ihr eine Idee?
..von unterschiedlichen Maronenarten habe ich bisher nichts gehört!
Gruß
Wolfgang

Eintrag gesperrt

gesamter Thread: