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Nachtrag zur tödl.Knolli-Vergiftung

AK_CCM, (vor 7724 Tagen) 2.821 Beiträge @ Georg

Hallo Georg, hallo Forum,

aufgrund der berechtigten Zweifel, weil die Knolli-Vergiftung angeblich erst 3 Tage nach dem Verzehr zufällig bei einer Routineuntersuchung der hochschwangeren Frau entdeckt worden ist, habe ich den beteiligten Pilzexperten, Siegried Lelke, kontaktiert. Er informierte mich, dass im "Gäuboten" ein ausführlicherer Artikel zu dem Vorfall erschienen ist.

Darin heißt es, dass die Vergiftung bereits 2 Tage später festgestellt wurde und nicht erst nach 3 Tagen. Auch kam die Vergiftung nicht aus heiterem Himmel: Lt. dem Artikel klagte der Familienvater über Unwohlsein. Weiter heißt es, dass die Todesursache des Vaters und seiner Tochter kein Leberversagen sondern ein Hirnödem war. Wäre dies nicht gewesen, hätten sie gute Überlebenschancen gehabt, so der Leiter der Intensivstation. Dass die Mutter, ihr Kind und ein Bekannter überlebt hatten, verdankten sie anscheinend der geringen Menge an Pilzen, die sie verzehrt hatten.

Ich hoffe, das bringt etwas Licht in die Angelegenheit.

Gruß, Andreas

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