Re: OT: Mykorrhiza und Standort
Hallo Werner,
Schon klar, so habe ich es "meinen" Ratsuchenden ja auch geschildert und ein Baum in direkter Nachbarschaft zur betreffenden Mauer war auch immer vorhanden. Mich interessiert es dennoch, warum ausgerechnet die Boletales irgendwie doch eine Affinität zu solchen Standorten haben, oder zumindest eine gewisse Toleranz. Ich habe z.B. noch nie von Täublingen, Ritterlingen, Wulstlingen oder Schleierlingen in Kellern gehört, obwohl diese gewiss nicht seltener unter Gartenbäumen vorkommen als Röhrlinge und Konsorten. Ich finde es nicht unerklärlich, dass ein rubellus aus einer Kellermauer wächst (in einem TINTLING ist auch mal ein solcher abgebildet worden), sondern warum es bei den Boletales nicht selten auftritt, während andere Pilze kaum berichtet werden. Weiß dazu noch jemand ein paar Fälle?
Viele Grüße,
Eric