... und wo wir beim Geruch sind ...
vor 2 jahren hab ich bei uns auf der schwäbische alb eine wiese entdeckt, auf
der unzählige wiesenchampions zu finden waren.doch seit dem wurde nie
wieder einer gesehen.
meine frage ist nun "wann ist die beste witterung für die pilze, welche
wiesen sind geeignet und was muß ich beachten".
ich kenn eben nur die einen, und die haben mich nicht vergiftet oder
umgebracht, aber manche sehen ihnen sehr ähnlich riechen aber ziemlich
komisch.
danke schon im vorraus.
Hi!
Also die Anmerkung mit dem Karbol-Egerling trifft auf jeden Fall zu, wenn die von Dir genannten Pilze unangenehm "komisch" riechen. Dann dürfte es tatsächlich der Karbol-Egerling sein. Und der ist wohl tatsächlich nicht so lecker. Ich habe ihn nur 1-2 Mal gefunden.
Ich finde aber auch, dass die restlichen Champignons / Egerlinge im Vergleich zu anderen Pilzarten "komisch" riechen, nur halt auf eindeutig angenehme Weise. Wenn Du nicht gerade den Wiesenchampignon vor Dir hast, der irgendwie nicht so stark riecht, sondern vielleicht eine der zahlreichen anderen Arten, dann riechen die meist zumindest leicht nach Anis (ich habe dann immer die Assoziation mit dem Ouzo beim Griechen, naja, Anis halt). Manche von Ihnen richen aber auch so stark nach Anis,dass du eine ganze Flasche Ouzo irgendwo in der Nähe vermutest. Wenn dieses Merkmal zusammen mit der champignontypischen zartrosa über richtig rosa bis braunen Lamellenfärbung vorliegt, hast du allen Anlass, Dein Messerchen auszupacken und den Korb zu füllen.
Gruss
damijan