Pilze Pilze Forum
Erweitert

Re: Eschen, Fichten und neue Morcheltheorie

Manfred, (vor 7505 Tagen) 544 Beiträge @ Rainer_aus_AC

Hallo Ajuga,
es war ein kleiner Eschenhain, der allerdings von Nadelbäumen (Fichten)
umgeben war. Wir selbst waren für uns zu dem Schlus gekommen, dass in diesem
Fall wohl tatsächlich Eschen die "Brotbäume" der Morcheln sein
müssten -
aber bewiesen ist das natürlich nicht.
An anderer Stelle haben wir übrigens Spitzmorcheln unter Fichten gefunden
- wobei Eschen ähnlich weit weg waren wie im o.g. Fall die Fichten von den
Eschen. Das würde jetzt fast schon für eine weitere Spitz-Morcheltheorie
reichen ... ;-)
Apropos Morcheltheorien - da haben wir, bisher durch die Vielzahl(*) unserer
eigenen Fundstellen freilaufender Spitzmorcheln eindeutig belegt, eine
weitere anzubieten: "Spitzmorcheln sind NICHT hang-hold"
(so würde es wohl in manchen Pilzbüchern stehen ;-). Heisst auf gut deutsch,
dass Spitzmorcheln lieber auf ebenen Flächen als an Hängen wachsen.
Sicherheitshalber melden wir schon mal Urheberecht auf diese Theorie an.
Ob die nach evtl. Einsprüchen von Gerald, Elfi oder anderen so noch Bestand
hat, werden
wir mal abwarten. Gegebenenfalls müsste die Theorie dann halt leicht
modifiziert
werden (z.B. " Rheinländische Spitzmorcheln sind NICHT hang-hold").
Viele Grüße ;-)
Rainer.
(*) Vielzahl definieren wir hier mal als "mehr als drei" ;-)

Hallo Rainer

Habe ähnliche Erfahrungen wie Gerald gemacht: ich finde (oder besser: fand)
an Hängen praktisch ebensoviele Spitzis wie in flachem Gelände - aber vielleicht
liegt das ja daran, dass es in der Schweiz mehr Hanglagen als Flachland gibt ;-)
Einzig mengenmässig kann ich mit Gerald bei weitem nicht mithalten -
seine Fabelmengen sind hierzulande leider Wunschträume...
Eine Frage hätte ich aber noch: Was verstehst Du unter
"Freilaufenden Morcheln"? Können die wirklich laufen? Meine sind bis jetzt
immer vor Ehrfurcht stehen geblieben, wenn ich aufgetaucht bin :-))

Grüssli
Manfred

Eintrag gesperrt

gesamter Thread: