Darf mal an diesen Fund erinnern:
Boletus fuscoroseus (aka pseudoregius, speciosus - eindeutig bestimmt) im Fichtenwald mit eingestreuten Buchen. Er ist normalerweise eine "Zeigerart" für thermophile Kalkbuchenwälder...
Grüße Jürgen
Servus!
Am vergangenen Wochenende habe ich nochmal den Standort dieses Fundes von
Boletus appendiculatus aufgesucht, wo ja nicht so ganz klar war, ob es ein
Anhängselröhrling mit oder ohne "sub" ist.
Es sind noch mehrere frische Fruchtkörper nachgewachsen und ihre Anordnung
rund um die Bäume rum spricht sehr dafür, dass sie mit den hier
dominierenden Nadelbäumen (Fichte, Tanne) verbandelt sind, wenn auch
einige mickerige Buchen in der näheren Umgebung vorhanden waren.
Die Sporenmessung hat allerdings wie schon bei den Exemplaren, die eine Woche
früher wuchsen einen intermediären Wert, also quasi einen
subsubappendiculatus ergeben: 12,2 x 4,5 (11-13,5 x 4-5), Q=2,72
(2,4-3,25), vgl. Munoz, Boletus s.l. in Fungi europaei.
Anhängselröhrling:Und hier noch zum Trost für alle Bewohner des Müncher Umlands und sonstiger
Wüsteneien: Es gibt auch bei totaler Trockenheit noch Schwammerln, die
voll im Saft stehen, als würde es die ganze Zeit nur schütten: Boletus
radicans, Wurzelnder Bitterröhrling
Gruß aus München
Hias