Neue Folge: Täubling der Woche #04

Thüringer-Holz, (vor 7031 Tagen)

Heute:

Russula illota – Morse-Täubling

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Dieser Vertreter aus der Untersektion „Foetentinae“ lässt sich bei näherer Betrachtung auch makroskopisch gut von seinen „Brüdern“ dem Stink-Täubling (R.foetens) und dem Mandel-Täubling (R.grata) trennen.

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Es lohnt sich also auch im freien Felde so einen Stinker umzudrehen!

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Das auffälligste Merkmal sind die in ganzer Länge schwarz getüpfelten bzw. punktiert gestrichelten Lamellenschneiden.

Die feinen Pusteln am Stiel sowie die trübe Färbung sind auch gute Merkmale dieser Art.

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Außerdem weisen die Lammelenschneiden nie Wassertröpfchen auf, wie das beim Stink-Täubling häufig der Fall ist.

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Der dunkel-strohgelbe Hut kann bei günstiger Wetterlage die typischen grau-violetten Überzüge aufweisen.

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Der Geruch des Morse-Täublings ist stinkend mit obst- und mandelartiger Komponente, das Fleisch bräunend, der Geschmack scharf.

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Sporen kräftig grobwarzig und selten mit Graten.

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Sporenpulver blasscreme (IIa-b).

Zu finden ist Russula illota meist im Buchenwaldgesellschaften (Buche, Eiche, Hainbuche) auf lehmigen, kalkigen Böden.

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Heuer war er zusammen mit dem Stink- und Mandel-Täubling im Juni „aspektbildend“ – sonst eher der seltenste von den dreien.

Bis zum nächsten mal

Euer Felix

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