Erfahrungen eines Morchellaien
Hallo,
da ich selber bislang erst drei Fundstellen in meiner Region (Fulda +25km) in freier Wildbahn ausgemacht habe und ständig auf der Suche nach neuen bin, bin ich dankbar für jeden Tip Eurerseits. Daher will ich Euch auch meine, wenn auch spärliche Erfahrung nicht vorenthalten.
Erster Fund von grauen Speisemorcheln auf Baslt unter Fichten, in der Nähe eine Esche und ein Kalkschotterweg. (100m entfernt Fingerhutverpeln in Ahorn-Bucheschonung zwischen Buschwindröschen)
Am zweiten Plätzchen wachsen neben einigen Speisemorcheln zahllose Käppchenmorcheln sowie beide Verpelarten und sogar einzelne Morchelbecherlinge.
Der Boden dort ist kalkhaltig (Tuff) und an der Oberfläche leicht lehmig.
Es gibt dort viele Eschen, Erlen und auch Weißdornhecken und die Morchel erschienen zumeist mit der Blüte der "Echten Schlüsselblume", die dort zahlreich vorkommt.
Den dritten Platz habe ich Karfreitag entdeckt - ein ehemaliger Fichtenhochwald, der jetzt sauber aufgestapelt am Wegesrand liegt (dank Kyrill).
Der Untergrund besteht aus Bundsandstein und die Spitzmorcheln wachsen dort am Rand des Kalkschotterweges, zumeist in der Nähe von aufgebrochenen Stellen.
An keiner der Stellen wachsen übrigens Lupinen oder Pestwurz.
Vielleicht hilft es jemandem weiter. Ich jedenfalls freue mich über jeden Tip, der mich zu neuen Fundstellen führt.
LG Peter