Quellenangabe

Andreas ⌂, (vor 6764 Tagen) @ Andreas

Hallo,

zu früh abgeschickt, ich will natürlich nicht versäumen, die Quelle hierfür anzugeben.

Und zwar bezieht sich das meiste darauf auf Diskussionen im Internet-Forum "mycologia-europaea", wo diese Diskussion 2005 (glaube ich, oder war's 2006) ziemlich ausführlich ablief. Federführend war dabei ein französisches Forschungsteam, namentlich P. Clowez, der auch mit Prof. Buscot zusammenarbeitete.
Auch prof. Buscot arbeitete viel über Morcheln, kam meines Wissens aber zuminest teils zu etwas anderen Ergebnissen. Meiner Erinnerung nach ging es bei den unterschiedlichen Meinungen um die Art der Aufnahme dieser Zucker: Direkt über eine Wurzelverbindung oder ohne diese aus dem Boden.

Folgender Artikel dürfte da interessant sein, ich habe ihn allerdings nicht:
Wipf D., Clowez P., Bedell J.P., Kochinsky S., Botton B. & Buscot F. (1997).
Recent advances in ecology and systematics of morels. Cryptogamie, Mycologie 18, 95-109.

Auch hier findet sich interessantes:
http://www.haraldkellner.com/html/morel_project.html

beste Grüße,
Andreas

Hallo,
einige Fakten zur Ernährungsweise (und damit auch zum Vorkommen) von Speise-
und Spitzmorchel: Als Begleitpflanzen der Morcheln kommen alle Gewächse in
Frage, die in der Lage sind, die von den Morcheln benötigten gelösten
Zuckerstoffe in den Boden auszuscheiden.
Speise- und Spitzmorcheln benötigen verschiedene Zuckerverbindungen.
Bei den Speisemorcheln sind die Partnerbäume in erster Linie Esche und
Kernobst, aber selbst Eiche wurde schon festgestellt. Bei den
Spitzmorcheln sind es in erster Linie Nadelbäume. Bei der Steppenmorchel
ist es vermutlich das Sonnenröschen (Helianthemum) oder eine andere
Blütenpflanze.
Im Rindenmulch wird vermutlich besonders schnell besonders viel an diesen
Zuckerverbindungen frei, daher die dort so extrem üppige Wachstumsweise.
Dafür ist mit dem Zersetzen des Rindenschrots auch die Quelle erschöpft im
Gegensatz zum Vorkommen unter lebenden Bäumen.
beste Grüße,
Andreas Gminder

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