Hallo Gàbor,das schönste daran ist doch die Pirsch
das Zusammenspielen von Intuition,Spürsinn,Klima und Wetterbeobachtung ,im richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort,das Glück beim Fund und der Frust beim Misserfolg, Durchhaltewille und natürlich die Bewegung in der Natur.Das gleiche galt für mich früher beim Forellen pirschen mit der künstlichen Fliege was leider heute sehr eingeschränkt ist durch die zunehmende Zahl der Fliegenfischer und die Verschmutzung der Gewässer!
Die grössten und für mich schönsten Morcheln (grösser als eine Männerfaust mit bernsteinfarbigen grosse Waben finde ich unter einem uralten nicht gepflegten Apfelbaum (die Äpfel sind nur sehr klein) auf einem Ast ist ein Nistkasten für Eulen angebracht in der Nähe stehen Bienenvölkerkasten.In dem angrenzenden Wald hat es uralte Eichen mit fast 4m Umfang und riesige Eschen.Hier finde ich fast alle Morchelspezies in Grossformat aber mehrheitlich unter jüngeren Bäumen! LG Hans
Ps habe leider kein senkrechtes à in der Tastatur
Hi Manfred
das mit den Obstbäumen weiss ist, weil meine Großeltern einen Weingarten
hatten und mein Großvater auch mehrmals Morcheln mitbrachte.
Neben den Weinreben hatten wir noch Apfel-, Kirsch- und auch Pfirsichbäume
und der Boden war überall sehr sandig. Ach ja, und unser Nachbar hatte
direkt am Zaun einen riesengroßen alten Walnussbaum, in dem Pirole
nisteten.
Ich kann mich noch gut an die Bernsteinfarbe und die großen Waben der
Morcheln erinnern.
Es gab da auch noch so ein Rezept mit gefüllten Morcheln im Backofen)
Na jedenfalls: das mit den Begleitbäumen finde ich gar nicht immer soo
offensichtlich und trivial.
Hier macht dann natürlich Detektivarbeit besonders viel Spaß...
Schöne Grüße, Gábor
)