Re: Pyrenopeziza chamaenerii
Hallo Andreas!
Vielen Dank für deine Mühe. Hat mein Gejammer also wieder mal was genutzt. :o)
Das sind ja ungeahnte Reichtümer, die du da hast --genial!
Allerdings muss man sich da wahrscheinlich erst ein wenig einlesen. Jeder Autor hat da ja seinen persönlichen Wortschatz, ganz wunderbar finde ich bei Nannfeldt die Wortpassage mit den "...longitudinal gestreckten, parallelepipedischen Zellen, die in freie Randfasern auslaufen...."
ich persönlich kenne die Art wie gesagt nicht, habe aber Pyrenopezizas wenig
beachtet, schon gar nicht gezielt. Denoch kann sie nicht allzu häufig
sien.
Womöglich wird sie aber auch einfach nicht beachtet, weil sich der Schwierigkeitsgrad der Bestimmung sich mit der Bestimmung von Mollisien messen kann.
Peter hat sie ein paar mal notiert, allerdings eben als Schlüsselergebnis, was dann ja nicht 100%-ig richtig sein muss.
Ich habe mal die betreffenden Seiten von NANNFELDT (1932) und HÜTTER (1956)
hochgeladen, vielleicht hilft das weiter.
Ob du die beiden Abhandlungen wohl am Donnerstag mal mitbringen kannst??
Habe aber noch keine Zeit
gehabt, selbst nachzusehen.
Beim Überfliegen der Texte und Skizzen ist mir zumindest aufgefallen, dass die gezeichneten längeren Randfasern am Apothezienrand von der Form denen entsprechen, wie ich sie mir (wie in der Diskussion schon erwähnt) auf diesem Bild von Maren unten halblinks (vom Excipulum nach links wegstrebend) einbilde:
![[image]](http://www.nordenwind.de/bilder/mikros_7753_randzellen.jpg)
VG Ingo W