Re: Grünlinge doch nicht giftig - zumindest in...

Stephan Weißer, (vor 5853 Tagen) @ Ingo

Dass in montanen Fichtenwäldern und in kalkholden Laubarealen nicht viel
geht, dürfte niemanden
erstaunen. Mit Schmerling und Buckeltäubling sollte es sich dort ähnlich
verhalten.

Im Südwesten kommen Grünlinge aber so gut wie nie vor, obwohl es in der Oberrheinischen Tiefebene durchaus geeignete Biotope gibt, die den Grünlingswäldern im Osten ganz ähnlich sehen. Ganz zu schweigen von den noch selteneren Begleit-Ritterlingen wie T. portentosum, T. pessundatum, T. joachimii oder gar T. focale. In diesen Biotopen stehen fast immer nur T. terreum und T. saponaceum oder als Krönung T. stans und T. striatum herum. Buckeltäublinge findet man dagegen öfters, und Schmerlinge (= Suillus granulatus) ab und zu auch.

Ob das vor Jahrzehnten auch schon so oder noch anders war, kann ich freilich nicht beurteilen, denn ich besuche sandige Kiefernwälder erst seit 2005, da mir vorher nicht bekannt war, dass das interessante Pilzbiotope sind. Zumindest kann ich mich nicht erinnern, dass irgendjemand in meiner Heimat Südhessen den Grünling gekannt geschweige denn gesammelt hätte.

Übrigens standen zu der Zeit um den Monatswechsel herum die Buchenwälder bei
uns voll mit diversen
Pfifferlingsarten. Neben den normalen gelben gab es massenhaft
Trompetenpfiffis.
Die hier hätte ich auch gerne dafür gehalten. Nur gab es da nicht auch eine
gelbstielige Art?

dies sind ganz korrekte Trompetenpfifferlinge (C. tubaeformis)

Eintrag gesperrt
19 Aufrufe

gesamter Thread: