M. esculenta ohne Esche weit und breit, was nun?

Dedimyk, (vor 7868 Tagen) @ Joachim

Hallo Joachim,

da muß ich widersprechen. Ich habe letztjährig erstmals 8 Fk. Morchella esculenta bei mir in einem Waldsee-Biotop gefunden, wo weit und breit keine Esche zu finden war.Als Begleitflora fungierten Erlen, Birken, Weiden und Sträucher und es war auch nicht irgendwie gemulcht.
Dieses Jahr tut sich bisher noch nichts, aber ich werde ein paar Bilder des Biotops einstellen lassen, wenn die Morcheln kommen sollten.
Ich glaube, da kann man nicht von Mykorrhiza zur Esche sprechen, oder ?

Gruß Detlef

Hi ajuga,
"Ich weiß halt nicht genau, ob es bei Morcheln (Ascomyceten) genauso
ist, wie beispielsweise bei Mykorrhiza betreibenden Basidiomyceten (z.B.
Steinpilz), die, einmal ein paar Bäume angezapft, unvorstellbar alt werden
können".
Ich bin noch gar nicht davon überzeugt das Morcheln, z.B. die Morchella
esculenta
keine Mykorrhiza bildende Pilze sind. Bei "meinem" Morchelstandort
im Odenwald, den beobachte ich schon seit 20 Jahren, kenne ich fast jede
Stelle wo sich ab April die Speisemorcheln (Morchella esculenta) zeigt und
das fast auf wenige Zentimeter genau. Interessanterweise stehen immer
Eschen in der Nähe.
Nur dort wo vor 8 Jahren mal 2 Eschen vom Sturm gefällt wurden habe ich schon
lange keine Morcheln mehr gesehen.
So sieht es übrigens an meinem Morchelbiotop aus:
...ganz schön wild, oder? :-)
Ach ja noch was, ich kann der Argumentation von Birgit nur voll und ganz
zustimmen, sieh macht offensichtlich was falsch.☺
Mit freundlichen Grüßen
Joachim

Eintrag gesperrt
24 Aufrufe

gesamter Thread: