Re: Stockschwämmchen, Nadelholzhäubling
Danke für die Info Heinz,
ja das Problem kenn ich auch,
zuerst berät man das Krankenhaus und das Vergiftungsopfer und wenn man später nachfragt: Schweigepflicht... naja was solls.
Aber noch mal ne Gifthäublingsfrage: Wieviel muss man davon essen, dass es lebensgefährlich wird... so wie beim Knolli 70 gramm bei 80kg. Gibts da auch so ca. Mengen?
LG Christoph
Hi Christoph,
da kann ich nur die gleiche Antwort geben wie bei allen
pilzvergiftungs-statistischen Fragen: NULL. Pilzvergiftungen sind keine
meldepflichtigen Erkrankungen und daher existieren keine Zahlen.
Darüberhinaus kann ich mir vorstellen, dass viele Pilzvergiftungen als solche
nicht erkannt werden, weil - zumindest bei Einzel-Intoxikationen - wohl
niemand an das Pilzgericht denkt. Diagnose: Leberzirrhose (beim
Gifthäubling). Nur wenige Mediziner kennen Pilze. Das ist nun mal
Tatsache.
Daher meine Antwort auf Deine Frage: ich kann mir durchaus vorstellen, dass
so etwas in der Vergangenheit und auch in der Zukunft möglich ist.
Am Besten wäre es, das Pilzesammeln generell zu verbieten *G*
Beste Grüße, Heinz Ebert