Re: Stockschwämmchen, Nadelholzhäubling
Danke für die Info Heinz,
ja das Problem kenn ich auch,
zuerst berät man das Krankenhaus und das Vergiftungsopfer und wenn man später
nachfragt: Schweigepflicht... naja was solls.
Aber noch mal ne Gifthäublingsfrage: Wieviel muss man davon essen, dass es
lebensgefährlich wird... so wie beim Knolli 70 gramm bei 80kg. Gibts da
auch so ca. Mengen?
LG Christoph
Hallo erst mal,
Seh ich grad zufällig im Nachschlagwerk für Ärzte Aptheker Biologen, Mykologen Pilzexperten und Pilzsammler von Rene Flammer und Egon Horak "Giftpilze/
Pilzgifte" ( ein Schweizer Verlag):
"Bereits 10 - 15 Exemplare ( Galerina marginata) können die potentiell
tödliche Dosis an Amanitinen enthalten"
Die Amanitin-Verbindungen in toxischen Galerina-Arten bewirken die gleichen Vergiftungserscheinungen wie bei Knollenblätterpilzvergiftungen. Bei 15 mal
geringerer Konzentration im Gifthäubling hab ich irgendwie in Erinnerung.
Der Anteil der Knollenblätterpilzvergiftungen an allen gemeldeten Fällen (die werden wohl in der Schweiz gemeldet ) schwankt zwischen 2 und 10 %.
Da werden wohl einige auf das Galerina-Konto gehen !?
Gruß Hans R.