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Re: Täublingsjahr ...und Stielprobe

Kattugla ⌂, (vor 7350 Tagen) 474 Beiträge @ Heinz Ebert

Ist hier, im Hintertaunus ähnlich.
Ich war mir bislang nur nicht sicher, ob das daran liegt, daß ich mittlerweile genauer hingucke und mein Sammelspektrum erweitert habe, aber Fakt ist tatsache, daß ich noch vor zwei, drei Wochen kaum durch meinen angestammten Lieblingswald marschieren konnte, ohne nicht beinahe auf die Täublinge draufzutreten.

Frauentäublinge habe ich in diesem Jahr zum ersten Mal probiert und bin begeistert!

In meiner Kinderzeit in der knochentrockenen Niederlausitz (genau, Kiefernmeer, Sandmeer und sonst nichts mehr) haben wir massenhaft Blutreizker gesammelt, die wachsen hier so gut wie überhaupt nicht, und da bgrüße ich halt jeden Pilz freudig, der in der Pfanne knackig bleibt. Und auch noch so lecker ist. Röhrlinge sammle ich zum Frischverzehr kaum noch.

Zur Stielprobe: gehe ich da recht in der Annahme, daß es um das Testen der Brüchigkeit des Stiels bei Täublingen und Milchlingen geht?
Ich glaube mich zu erinnern, daß der Stiel nicht - wie den anderen, ähnlichen Nichttäublingen - faserig bricht, sondern "krümelig"?

...ah ja, zum Hallimasch: mich hat das auch verwirrt, daß ich ebenfalls üppige Exemplare weit entfernt von Baumstümpfen gefunden habe.
Ein bißchen im Gras gewühlt ergab sich aber immer darunter mindestens ein morscher Ast, auf dem der scheinbare "Ausreißer" saß...

Grüße von Kattugla
(die vorgestern endlich auch ein paar vertrocknete Pfifferlinge entdeckt hat - hier ist Pfiffi-Notstandsgebiet...)

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