paar Fragen zwischendurch
Hallo ihr beiden,
also an Pyrenopeziza hatte ich auch zunächst gedacht. Die braune und nicht
grauschwarze Färbung des Excipulums hat mich aber an Mollisia glauben
lassen. Außerdem schienen mir die Apothezien eben nicht dunkel genug für
Pyrenopeziza.
Wenn die Endzellen so wären wie von Dir interpretiert wäre es auf jeden Fall
eine Pyrenopeziza und nicht Mollisia revincta.
Allerdings glaube ich nicht so recht da dran, für mich waren das Strukturen
irgendwo aus dem Excipulum, aber keine Randzellen.
Die Randzellen von revincta sind sehr blasenförmig, fast rund und kaum von
den Excipulumzellen zu unterscheiden. Es ist die glatteste Mollisia die
ich kenne.
Prinzipiell ja. Das wird aber nicht immer in allen Fällen und bei jedem
"Haar" eindeutig zu erkennen sein. Die Endzelle ist immer die
letzte Zelle, das ist eigentlich eindeutig, aber aus wievielen Zellen die
Kette besteht ist oft nicht sehr eindeutig. 2-3 zellig, in deinem Fall.
@Maren: Du solltest in einem Wasserpräparat den Paraphyseninhalt überprüfen.
Ist diese lichtbrechende Vakuole vorhanden, dann ist es eine Mollisia.
Diese Vakuole ist auch in der Endzelle der Randschicht im Regelfall gut zu
sehen. Pyrenopeziza hat nur schwach oder gar nicht lichtbrechende Kullern
in den Paraphysen.
beste Grüße,
Andreas
Hallo Andreas!
Mal sehen, wie weit ich deine Geduld strapazieren kann. Maren verzeiht mir bestimmt, dass ich ihren Beitrag dazu nutze, dich noch ein bisschen auszuquetschen.
Wo hört deine Definition "Randhaare banal" auf. So, wie ich´s verstehe, sind ja relativ kurze, zylindrische, keulige oder blasenförmige Endzellen banal. Ist das richtig verstanden?
Was genau ist mit "Endzelle der Randschicht" gemeint? Sind das die in der Regel ähnlich wie an den Flanken gestalteten, aber längeren Elemente am Apothezien-Rand.
Wie nennst du die Übergangszone vom "Randexcipulum" zur Fruchtschicht? Dort ist (hoffentlich bilde ich mir das jetzt nicht bloß ein) ein Areal von etwas dickeren "Paraphysen", aber nicht mit Asci vermischt.
VG Ingo W