Re: Mikrobild dazu
Hallo Ingo, interessant. Habe ich im ersten Moment für S. radula gehalten, wegen der regelmäßigen Poren (s. E.Langer 1995 und Hallenberg 1983). Dafür sind aber die Sporen etwas zu groß. Aber auch für S. paradoxa sind sie noch ziemlich groß. Eine Antrodia albida ist das eher nicht, die kenne ich ganz gut. Trotzdem vermute ich den Formenkreis S. paradoxa/radula. Schau doch mal, ob Du nicht doch die typischen kopfigen Endzellen findest, welche oft einen lichtbrechenden Inhalt (wie ein Tropfen) haben.
Das ist für mich immer die "Schnellbestimmung" für Schizopora.
Gruß Werner
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Hallo!
vorläufiges Mikro zum Pilz:
Nun war ich literarisch in meinem Wahn schon bei Antrodia, Diplomitoporus,
Oxyporus und wieder bei Schizopora. Ich glaube, ich bin da literaturmäßig
am Ende.
Ich hoffe ja immer noch ein bisschen auf die Porlings-Fachleute (Werner?
Christoph?).
Der Pilz war am Fundort an drei Stellen zu sehen: - das Holz sind dickerer
Äste (ca. ab 2cm im Dm.) von umgestürzten oder gebrochenen Espen
- seine Fruchtkörper bildet er streng an der Unterseite der nicht auf dem
Boden aufliegenden Äste, auf der Rinde
- die Fruchtkörper breiten sich von der Unterseite nicht so weit in die Höhe
aus wie bei Sch. paradoxa (der nimmt ja bei einem Ast oft die untere
Hälfte im Längsschnitt in Anspruch)
- nicht die kleinsten Anzeichen von Hutbildung oder Stufen im Hymenium
- den Sauren-Apfel-Geruch kenne ich von vielen Russula (Täublings)-Arten,
vielleicht ist er ja nach neuesten Genanalysen mit ihnen verwandt?
VG Ingo W
