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Re: Espen-Schizopora

myco_loco, (vor 6490 Tagen) 58 Beiträge @ Ingo Wagner

Hallo Ingo,

in Frage käme Schizopora bresinskyi. Ich habe nur gerade die Beschreibung nicht griffbereit. Die Art wurde von Langer aus dem NP Bayerischer Wald beschrieben und ich habe sie selbst einmal im Nationalpark nachweisen können. Die Poren dieser Art sind ziemlich regelmäßig, was passen würde und . Es müssten aber keulige Cystiden zu finden sein. Sporenmaße weiß ich gerade nicht, wie gesagt, da ich die Publikation gerade nicht griffbereit habe.

Ich hänge schnell mal das Foto aus dem BayerWald an...

LG
Christoph

P.S.: ich habe ein eigenes Spezialforum für Rindenpilze und Porlinge eingerichtet (http://www.mykologie-bayern.de/forum/index.php), möchte aber hier nicht abwerben!!! Ich schaue nur unregelmäßig hier vorbei (aus Zeitgründen). Falls mal was nicht geknackt wird, kann ich es gerne versuchen (ohne Gewähr!) und bin dann im BMG-Forum erreichbar

Zur allgemeinen Info: es ist kein klassisches, neues Pilzforum, sondern geht primär um bayerische Themen wie Kartierung in Bayern, die Gesellschaft an sich, die Tagungen etc. Ich habe nur auf Wunsch eine Lücke geschlossen: ein eigenes Spezialforum für lignicole Pilze mit Schwerpuntk auf corticioide und Porlinge

Hallo Werner, hallo Markus!
Vielen Dank für eure Reaktion.
Ich bin ja unbefriedigenderweise auch wieder bei Schizopora gelandet.
Zu Vergleichszwecken habe ich mir ja auch eine sichere Schizopora paradoxa
(Veränderlicher Spaltporling) mitgenommen, um
"Gegen-zu-Mikroskopieren".
Allerdings sind die Alterzustände verschieden: die sichere ist älter, bei ihr
finde ich die kopfigen Zystiden der generativen Hyphen, sind oft mit einer
harzigen Masse bdeckt, Sporen- und Basidienmaße passen perfekt zu den
Werten, die in der Literatur angegeben werden, Kristalle sind in beiden
Fällen vorhanden (in der Trama und an den Hyphen).
Die Espen-Schizopora ist frisch, noch nicht vollreif, es ist also sogar
möglich, dass die Sporenwerte sich noch nach oben verändern. Auf die
Altersunterschiede könnte man vielleicht auch die unterschiedliche
Guttulierung in den Sporen schieben, aber ob frische Basidien so auffällig
dicker sein können?
Und was mich noch sehr stört: die Skelett-Hyphenenden der sicheren sind sowas
von dick, ist bei der jungen gar nichts davon zu sehen. Ist aber eben
vielleicht auch auf die Jugend des Pilzes zurückzuführen?
Die normale Schizopora paradoxa erscheint mir im Moment als Lösung das
nächstliegende, ich werde demnächst einfach nochmal eine frische, sichere
mikroskopieren, vielleicht werde ich dann schlauer.
Vielen Dank an alle Beteiligten
VG Ingo W

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