Re: Tubulicrinis subulatus?
Hallo Leute, hier noch ein Pilz von gestern: Aufgrund der Form der
Lyozystiden tippe ich hier auf den Pfriemförmigen
Röhrenzystiden-Rindenpilz, zumal Form, Größe etc. der Sporen (hyalin,
schmal, elliptisch, allantoid, glatt mit zwei kleinen Tröpfchen, Länge
7,5-8,6 und Breite 1,2-1,8 µm), inamyloid) dazu passen. Auch der Schlüssel
von Jülich ergibt T.s.
Aber dass es eine zusammenhängende Schicht ist, passt laut PdS nicht. Wuchs
auf morschem dicken Ast von (vermutlich) Fichte.
Hier die Lyozystiden
Ist er es? Oder was sonst?
Schöne Grüße
Ditte
Hallo Ditte,
mit Phlebiópsis gigantéa, dem Großen Zystidenrindenpilz, liegt Andreas völlig richtig. Nicht nur die Lamprozystiden, sondern auch die opalisierende Oberfläche weisen auf diese Art hin. Auch das Substrat ist typisch; obwohl die Art auch auf Fichte wächst, halte ich es hier für ihr Hauptsubstrat, die Kiefer.
Ein weiteres makroskopisches Merkmal: Wenn der Pilz eintrochnet, lösen sich die Ränder von der Borke ab und schlagen sich nach oben um.
Gruß - Schnuffel