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Re: Lachnum cf. subvirgineum

MartinB, (vor 6420 Tagen) 1.875 Beiträge @ Ingo Wagner

Hallo Ingo,

die Bilder in der Datenbank von Ascofrance zeigen eher kürzere Haare als bei Dir. Oder täusche ich mich?

Viele Grüße, Martin

Hallo!
Vielfach fallen Pilze an, die man nicht eindeutig zuordnen kann, deshalb
heute mal wieder so einer. Sicherlich langweilig für die meisten, da
wieder weiß und haarig:
In meinem Heimatkreis bisher noch nicht gefunden, nur einmal auswärts letztes
Jahr in Hütten bei Pößneck (Erinnerst du dich noch, Andreas?). Die Mikros
ähneln sich wie ein Ei dem anderen. Der wunde Punkt sind die zu kurzen
Haare.

Gefunden habe ich ihn an einem relativ offen liegenden, 3cm starken Haselast,
nicht morsch, zusammen mit Capitotricha bicolor.
Es handelt sich um eine mittelgroße (ca. bis 1mm) Lachnum-Art mit gut
sichtbaren Haaren, verfärbt nicht (maximal die Stielbasis kann etwas gelb
sein).

Auffällig die wenig spindeligen, schon mehr zylindrischen Sporen....

...die jung sehr schmalen Paraphysen, welche erst im Alter in der Spitze und
als "Ölgürtel" etwas Öl haben können...

......und die allermeist keuligen Haare.
Am nächsten, denke ich, kommt Lachnum subvirgineum. Diese besitzt aber
längere Haare. Mir würde, um ihn sicher auszuschließen, eine Beschreibung
dieser Art weiterhelfen. Falls jemand die "Bausteine einer
Askomyzetenflora" von 1985 besitzt, da müsste was über subvirgineum
drinstehen. Über eine Ablichtung dieser Passage wäre ich dankbar.
Ich hätte das Werk ja schon längere Zeit gern selbst, ist aber nicht mehr
ranzukommen (falls es jemand übrig hat, bei mir wäre es ganz sicher sehr
gut aufgehoben!!)
VG Ingo W

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