Re: Lachnum cf. subvirgineum
Hallo Ingo,
Vielfach fallen Pilze an, die man nicht eindeutig zuordnen kann, deshalb
heute mal wieder so einer. Sicherlich langweilig für die meisten, da
wieder weiß und haarig:
In meinem Heimatkreis bisher noch nicht gefunden, nur einmal auswärts letztes
Jahr in Hütten bei Pößneck (Erinnerst du dich noch, Andreas?). Die Mikros
ähneln sich wie ein Ei dem anderen. Der wunde Punkt sind die zu kurzen
Haare.
Ja, klar erinnere ich mich.
Die Art ist nie publiziert worden, Zotto ist sich nicht ganz sicher über den Rang dieser Sippe (Art oder Varietät?)
...die jung sehr schmalen Paraphysen, welche erst im Alter in der Spitze und
als "Ölgürtel" etwas Öl haben können...
Das finde ich aber auch für virgineum typisch. Wenig Öl, so dass man oft gar nicht so ganz sicher ist, ob man bei den "öligen" oder den "nicht-öligen" schauen muss ....
......und die allermeist keuligen Haare.
Die sind schon recht typisch für subvirgineum.
Eigentlich kommt subvirgineum generell etwas später als virgineum und löst diese sozusagen ab. Mitte Mai bis Ende Juni ist eigentlich die typische Zeit.
Ich hätte das Werk ja schon längere Zeit gern selbst, ist aber nicht mehr
ranzukommen (falls es jemand übrig hat, bei mir wäre es ganz sicher sehr
gut aufgehoben!!)
Ich hab Dir eines, kostet Dich aber 12 Euro (+ Büchersendungs-Porto, wenn Du nicht bis zum nächsten Treffen warten willst).
beste Grüße,
Andreas