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Lachnum fasciculare (inop. Asco)

Ingo Wagner, (vor 6375 Tagen) 4.044 Beiträge

Hallo!

Der Eigennutz treibt mich dazu, wieder mal mit einem unspektakulären weißen haarigen Becherling aus der Robusten-Fraktion zu langweilen.

Er wächst bei mir häufig und ist beinahe mit Ansage zu finden: man braucht eigentlich nur einen etwas älteren Weißdorn mit einer feuchten Laubschicht und darin enthaltenen Ästchen, dickere Äste gehen allerdings auch.
Makroskopisch (bezogen auf Lachnum-Arten): mittelgroß, Stiele mittellang, Behaarung mittellang, bei Verletzung, besonders vom Rand her, nur orange (später orangebraun) verfärbend.
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Getestet habe ich mehrere Aufsammlungen von verschiedenen Standorten.
Mikro:
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Mit Zottos Schlüssel kommt man zwangsläufig auf die 2 Arten L. fasciculare und die provisorische Art "virgineorubescens". Meine Crataegus-Lachnum ist ein Gemisch beider Arten.
Besonders die im Schlüssel angegebene Paraphysenbreite (4,5-7) für fasciculare macht mich skeptisch, zumal keines der Mikrobilder diese Breite bezeichnet.

Frage 1: hat vielleicht jemand fasciculare-Funde dokumentiert? Besonders interessiert mich Apothezien-Färbeverhalten und Paraphysenbreite.

Frage 2: kennt jemand speziell die Lachnum-Art auf Crataegus-Ästen und hat sie dokumentiert?

Frage 3: Hat vielleicht jemand Zugang zu Velenovskys Beschreibung zu Lachnum crataegi?

VG Ingo W

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