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Re: Lachnum fasciculare (inop. Asco)

Lothar, (vor 6374 Tagen) 2.294 Beiträge @ Ingo Wagner

Hallo Ingo,

Nein, schon klar, ich nehme alles, wo der Name Velenovsky auftaucht,

eigentlich allgemein nicht sehr ernst, dafür habe ich schon zu viel
mitbekommen.

.... das würde ich eine Überreaktion nennen (siehe mein erstes Posting). Etliche von Veleonvskys Arten haben sich bestätigt: Beispiel was mir eben gleich einfällt: Antinoa juniperinella.

Finde ich nicht: Du kannst auch nichtrötende Arten "altersbraun"
(meist tot durch Trocknung und später wieder durch Feuchtigkeit
rehydriert) finden.

.... Braun wird im Alter alles, auch wir *g* (solange es nicht politisch ist, ist es ja o.k.). Aber ob Velenovsky altersbraune Apothezien extra erwähnt hätte (... man weiß es nicht ...)

Ja, aber nicht alles zugespitzte muss ja nadelförmig sein. Speziell die
Sporen in dem jetzigen Fall könnte man mit etwas Fantasie bei Vollreife
einpolig zugespitzt beschreiben (auch, wenn das übertrieben ist), sie aber
als nadelförmig zu bezeichnen, das brächte wohl auch Velenovsky nicht
über´s Herz.

.... da wäre ich mir wiederum nicht so sicher. Er hatte wohl nicht unsere heutigen Mikroskope und ein entsprechend kleines Bild. Da sind Sporen schnell mal schmal genug, um sie mit einer kleinen Nadel zu vergleichen.

Da hatten ja auch andere namhafte Größen keinen Wert drin gesehen, was mir,
ehrlich gesagt, bis heute immer noch nicht begreiflich ist.

.... nun ja - die meisten Leute haben damals wie heute keine frischen lebendigen Pilze angeschaut, sondern erst am Exsikkat (im Winter) Zeit gefunden für eine Untersuchung. Und da sieht man die Vakuolenguttulen nicht mehr. Und die Haken - nun ja, die kann man schon übersehen, wenn man nicht auf sie achtet.

Nein, so wichtig ist es nun auch wieder nicht, obwohl ich mir schon
vorstellen könnte, dass es die gleiche Art ist.

... Ich denke, dass die gleiche Art dabei ist, aber Velenovskys Beschreibung ein Konglomerat ist. Darauf deuten die breite ökologische Charakterisierung hin, ebenso die große Sporenvariabilität.

Ich lege den Becherling

erst mal unter "Lachnum cf. fasciculare (Crataegus)" ab, mal
sehen, wie die fasciculare an anderem Substrat so aussehen, falls sie mir
mal unterkommen.

... ja, mach das mal :-)
Ich sag ja immer: einen Pilz (speziell Becherling) eindeutig bestimmen zu können, ist ein seltener Glücksfall.

Hätte die Beschreibung gepasst, hätte ich den Namen genommen.

.... nur weil der Pilz "crataegi" genannt wurde?

Viele Becherlings-Grüße von
Lothar (der immer wieder meint, seinen Senf geben zu müssen, obwohl er eigentlich gar keine Ahnung hat :-) ...

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