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Erweitert

noch ne andere Mundart

Karl Keck ⌂, (vor 9240 Tagen) 976 Beiträge @ Thomas Pruß

Bis auf "fuchtig", habe ich alles verstanden!

Hier nun ein Lagebericht aus Biberach in Oberschwaben (jedoch nicht in schwäbischer, sondern in oberallgäuer Mundart, wie sie in meinem Heimatort Hindelang gesprochen wird):

Do hünda z Biberach umanond ischt öu nuiz loas im Wold. An gozzege Reahling hone voarnächt gfünde. Necht drnoo hone in am Waizefeald an Candoll gfünde. Freile, a paar Perlschwämm hot es schu und a Breitblatt, aber no hott es!
Ietz reanget es grad söümääßeg. No kinnt es sing, dass ba moan oder eandert ibermoan ebbas findt. I will seache! Hendr des ietz all verschtonde?
Pfietena mitanond!
Karl

Übersetzung in Schriftsprache:
Hier unten um Biberach herum ist auch nichts los im Wald. Einen einzigen Pfifferling habe ich vorgestern gefunden. Gestern nachmittag habe ich in einem Weizenfeld einen Candoll (Psathyrella candolleana) gefunden. Freilich, ein paar Perlpilze gibt es schon und ein Breitblatt (Megacollybia platyphylla), aber damit hat es sich auch schon! Jetzt regnet es gerade saumäßig. Dann könnte es sein, dass man morgen oder eher übermorgen etwas findet. Ich will sehen! Habt Ihr das jetzt alle verstanden?
Behüt' Euch alle zusammen!
Karl

P.S.: Ich nehme an, dass selbst Elfi, die auch im Allgäu lebt, mit dieser Mundart Probleme hat, oder? Erst recht David, Martl und Interhias, obwohl doch Hindelang auch in Bayern ist. Bayern ist eben nicht nur Freistaat, sondern auch ein Vielvölkerstaat, multikulti eben!

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