Panus conchatus ??? Teil 2
Hi Dieter
Deine Austernseitlinge würde ich nicht kosten wollen, auch wenn sie frisch
wären.
Wohl möglich schmecken sie etwas bitterlich.
LG Hartmut
Hallo Forum
Nachdem mich Hartmut und Ingo mit Ihrer Hartnäckigkeit fast zum Wahnsinn treiben und Rita (aus dem Saarland) dies noch verstärkt, muß ich das wohl noch weiter über die Sporen verfolgen.
Zwischenzeitlich fand ich auch noch weitere Exemplare des strittigen Pilzes, ein Einzelexemplar von einem Eichenast in luftiger Höhe und dann gestern noch eine große tiefgefrorene Menge an einem toten Birkenstamm bis in etwa 10 m Höhe. Alle 3 Funde liegen km-weit auseinander.
Neben der heizkörpergetrockneten Probe (vom Erstfund auf Rotbuche) habe ich jetzt also auch frisches tiefgefrorenes Material.
Auch habe ich im Ort jetzt Zugang zu einem sehr guten Mikroskop (triokular) mit bis zu 1000 facher Vergrößerung und Mikroskala im Okular.
Es wurden winzigste Stücke von den Lamellen mittels Rasierklinge abgetrennt und mit Durchlicht betrachtet. Als Flüssigkeit zur Benetzung zwischen Träger und Deckglas stand mir nur Wasser zur Verfügung.
Hyphen konnte ich teilweise ganz gut erkennen, aber weit und breit keine Sporen.
Meine Fragen an das Forum:
1. Kann es sein, das die gefundenen Pilze schon zu alt sind und keine Sporen mehr haben?
2. Müßte ich ggf. andere Reagenzien zur Sichtbarmachung einsetzen?
3. Mache ich da bei der Probeaufbereitung etwas grundsätzlich falsch?
Zur Debatte steht der Gelbstielige Muschelseitling versus Panus Conchatus.
Beruflich hatte ich zuletzt 1974-1979 mikroskopiert und zwar zur Korngrößenbestimmung (bis unter 10 Mikron) von zerkleinerten Mineralien. Noch nicht alles verlernt
)
Erste Mikrofotos (durch das Okular) wurden heute auch schon gemacht, allerdings mit unbefriedigten Ergebnis. Da muss noch geübt werden.
Gruß aus der Pfalz
Dieter