Re: Nee, das wundert uns nicht :-)))
Hallo Sabine & Holger,
PS: Wie alt dürfen die Trompeten denn werden, um immernoch geniessbar zu
sein?
Ich denke, dass das bei den Cantharellus/Craterellus-Arten nicht unbedingt eine Frage von einer bestimmten Anzahl an Tagen ist, sondern mehr davon, was ihnen so während dieser Tage alles widerfahren ist. Bei gleichbleibendem Wetter, z.B. relativ kühl und eher trocken, da könnte ich mir schon vorstellen, dass die Dinger sehr langsam wachsen, aber dadurch keinen Schaden nehmen. Im Sommergewitter allerdings, wo die Fruchtkörper im Stundenwechsel austrocknen udn wieder nass werden, da sind sie wohl schon nach zwei Tagen hin.
Also ich denke nicht, dass man da eine pauschale Zeitspanne nennen kann. Wobei die Cantharellales da für mich schon ein wenig eine Ausnahme amchen innerhalb der (Speise-)Pilze, was ihre Robustheit anbelangt. Denkt nur mal an die ganzen Pfifferlinge, die tagelang durch Europa geschippert werden, immer schön gedrückt, worauf man sie dann nochmals eine Woche im Supermarkt rumkutscht, bis sie endlich mal jemand kauft. Da gehen dann üblicherweise auch 2-3 Wochen ins Land, und wer weiß, wie lange die Fruchtkörper schon am Standort wuchsen ....
_JA, ich weiß_, ihr würdet die natürlich nimmer essen. Ich auch nicht. Aber sehr viele tun's und merkwürdigerweise auch die weitaus überwiegende Mehrheit ohne gastrointestinale Schwierigkeiten. Es muss also schon was dran sein, an der Langlebigkeit dieser Pilzgruppe.
beste Grüße,
Andreas