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Re: Nee, das wundert uns nicht :-)))

Andreas ⌂, (vor 5805 Tagen) 8.003 Beiträge @ Mani walter

Hallo Manni,

Von Andreas würde mich noch interessieren, ob man Pilze freigeben kann, welche der Sachverständige selbst nicht mehr essen würde.

tja, das ist natürlich ne gemeine Frage. Normalerweise müßte man natürlich klar mit "nein" anworten. In der Praxis kommt es bei mir aber doch recht häufig vor, dass ich Pilze frei gebe, die ich nicht selber essen würde. "Nicht mehr essen" ... hmmm ... das bezieht sich doch sicher auf die Qualität, oder? Also da habe ich schon öfters den Fall gehabt, dass die Leute mir alle möglichen Röhrlinge, insbesondere Maronen oder Rotfußröhrlinge angebracht haben, die ich nicht mehr nehmen würde, die aber rein vom Stadium der Genießbarkeit noch gegessen werden könnten. Warum dann nicht freigeben? Ich sage den Leuten dann schon sowas wie "also ich würde den nicht mehr essen" oder "mir wären die zu alt", aber das schreckt ja viele nicht ab. Und wenn die Pilze dann noch ohne negative gesundheitliche Auswirkungen gegessen werden können - na mein Gott, dann sollen sie sie halt essen. Ich persönlich bin halt sehr wählerisch, nehme Röhrlinge eigentlich überhaupt nicht. Und andere Pilze nur, wenn sie jung und vor allem sauberst gewachsen sind. Aber bei Morcheln, Herbsttrompeten bin ich deutlich weniger wählerisch als manch andere. Tja, Geschmäcker sind halt verschieden, ebenso die Ansicht über den Leckerheitsfaktor von Pilzen.
Aber klar ist schon, dass überalterte oder gar verdorbene Pilze nicht freigegeben werden dürfen. Wir reden hier nur über verschiedene Qualitätsstufen innerhalb des Rahmens "beschwerdefrei verzehbar", gell!

beste Grüße,
Andreas

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