Re: Der Atem des Fadengeflechts der Pilze
Hallo
Interessante Hypothese, aber ich frage mich, wie sie sich begründet? Soviel
ich bisher recherchieren konnte, wurde zum Haareis und deren Bildung
einige Versuche vom Physiker Christian Mätzler (Bern, CH) durchgeführt.
Sehr interessant ist die Beobachtung, dass der Kern dieser
"Eisfäden" aus einer viskosen Mischung von Wasser und typischen
Stoffwechselprodukten von Pilzen besteht (Kristallisationskeime). Kurz
bevor solche Eisfäden auftauen, kann man diese viskosen Fäden sehen. Ich
besitze selbst Fotos diese Phänomens, weil ich seit einiger Zeit diesem
Haareis auf der Spur bin. Ich habe auch Fotos gemacht von
Pilzfruchtkörpern, auf denen sich direkt Haareis gebildet hat, allerdings
nicht in so filigraner Struktur wie auf Holz. Außerdem gibt es Versuche,
in denen solche Haareis-Ästchen mit Fungiziden behandelt wurden (oder
abgekocht), und danach unter gleichen Witterungsverhältnissen kein Haareis
mehr ausgebildet haben. Ich denke mir, dass das schon mit winteraktiven
Myzelien zu tun hat. Weitere Beobachtungen werden das sicherlich
untermauern.
Grüßle
Jürgen
Hallo Jürgen, Hallo Muffel,
da bin ich jetzt (was für ein Glück für mich) draußen. Würdet Ihr Euch mit mir darüber unterhalten, wo der Zusammenstoß zweier Schiffe stattgefunden hatte, wenn er wie folgt beschrieben wird: "Etwas achterlicher als querab, Bb", könnte ich vielleicht mithalten.
vG, Bernhard