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Re: Boletus aus Südanatolien - wohl rhodoxanthus

Andreas ⌂, (vor 5273 Tagen) 8.003 Beiträge @ michaelk

Hallo Andreas,
Wem sagst Du das? Ist aber das Einzige, das ich hier in der Türkei auf die
Schnelle zur Hand habe.
Ja, aber dessen Stiel ist fast weiß mit einem leicht gelblichen Ring.
Ok, einfach ein einigermaßen frisch erhaltenen trocknen? Gibt es sonst etwas
zu beachten? Wem sollte ich das Material zur Verfügung stellen?
Habe ich mir gedacht. Sorry, das war halt die Überraschung am Pfingstsonntag.
Wir suchten in der Nähe Färbepflanzen. Es ist ja auch keine Landschaft in
der man unbedingt Boleten erwarten würde.

Hallo Michael,

also wenn Du die Möglichkeiten hast, diese Pilze zu trocknen, dann könnte man das ganze später weiter verfolgen. Dann wäre am besten ein junger und zumindest ein Stück von einem alten. So einen ganzen Schlappen wirst Du ohne Dörrgerät nicht getrocknet bekommen. Also am besten eine mittige Scheibe (2 cm breit) von so enem alten, wobei Hut und Stiel ruhig getrennt sein kann. Das läst sich dann meist ganz gut trocknen. Vom jungen am besten eine Hälfte. Und bitte bei zumindest einem davon soviel "Wurzel" wie möglich, also komplette Stielbasis möglichst mit etwas anhängendem Myzel (wenn vorhanden) -> bitte nicht küchenfertig putzen! ;-))

Es wäre schön, wenn Du noch testen könntest, ob das gute Stück eine blauende Hutoberfläche hat. Dazu am besten den jungen Fruchtkörper mit sanftem Druck auf dem Boden rumrollern, so dass die Hutoberfläche nicht kaputt geht. Den Rest kann man ja den Bildern soweit entnehmen.

So, das wär's dann eigentlich schon *ggg*

Hier würde das z.B. Jürgen Schreiner bestimmt sich anschauen, oder meine Wenigkeit, oder beide. Wenn das Material zügig und gut getrocknet wurde, dann kann man es auch (bei bedarf) zum Sequenzieren nutzen. Ich kann mir vorstellen, dass es da Interessenten gäbe, wenn sich der Pilz als etwas besonderes herausstellt.

beste Grüße,
Andreas

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